Tag 2: Das Österreich-Haus

Wir haben uns einen Location Check erlaubt:

Zuerst gab es ein typisch brasilianisches Mittagessen in der Kantine vom 1. Liga Fußballclub Botafogo. Danach sind wir ins gegenüberliegende „Rio Sul“ gegangen, einem vielbesuchten Einkaufszentrum in Brasilien. Die Kletterwand des Österreich-Hauses steht dort auch schon fast.

Für mich erstaunlich war, wie viel Angestellte pro Geschäft im Rio Sul arbeiten. In den Handyshops schaut es aus wie beim Standesamt: Pärchen sitzen an Tischen zusammen, um ihren Handyvertrag abzuschließen. In den Bettengeschäften arbeiten Leute in weißen „Doktormänteln“. Eine Kugel „Häagen Dazs“-Eis kostet fast so viel wie eine Jeans, ein sehr eigenartiges Preisverhältnis.

Die erste Kokosnuss an der Copacabana hat super lecker geschmeckt und nein, sie war nicht braun! Die Wellen waren mega hoch, daher Schwimmverbot. Vor der gesamten Küste Rios (und nicht nur an der Promenade, sogar im Wasser bei diesem Wellengang) gab es ein sehr hohes Militäraufgebot. Man fühlt sich gut beschützt.

 

 

Entlang der Copacabana haben wir auch das riesige Beachvolleyball-Stadion besichtigt. Dort an der Strandpromenade hat „Ronaldinho“ seinen Ball gedribbelt und die Leute standen Schlange, um in den Rio 2016 Olympia Shop reinzukommen.

Am Abend gab es ein erstes gemeinsames Churrascaria-Abendessen mit dem Host Team in einem typisch brasilianischen Rodisio in Botafogo. Da ich die Tourismus Schule in Kärnten absolviert habe, hat mich das kalte Buffet sehr überrascht. Es gab eine große Sushi-Auswahl, sowie auch Käse-Variationen aus Italien und Brot aus Frankreich wie Croissants – das war ein lustiger Anblick. Als dann die Getränkebestellung aufgenommen wurde, hat sich Österreich-Haus Managerin Barbara Prommegger, bekennende Weinkennering, zu ihrem Picanha einen Rotwein bestellt – leider gab es nur eine 0,375 Liter Flasche im ganzen Restaurant.